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Neue Videotechnik mit digitaler Zuspieltechnik und eigenem Content Management System für die FLENS-ARENA

Die FLENS-ARENA auf dem Campusgelände der Flensburger Universität und der Flensburger Hochschule ist eine Mehrzweckhalle in der Stadt Flensburg. Für den DKB Bundesligisten und aktuellem Deutschen Handballmeister SG Flensburg-Handewitt ist sie unter dem Spitznamen „Hölle Nord“ Austragungsort der Bundesliga Heimspiele. Darüber hinaus fungiert sie auch als Eventlocation für Konzerte, Hochschulfeste, Messen und Ausstellungen. Für alle Großveranstaltungen hat Amptown System Company auf Anforderung der Besitzgesellschaft, der Campus Hallen GmbH, neue LED-Videowände und eine moderne Video-Regie zur engen und dynamischen Kommunikation mit dem Publikum installiert.

Die FLENS-ARENA bietet 6.300 Zuschauern Platz und verfügt mit 1.500 Plätzen über die größte Stehplatz Tribüne der Handball-Bundesliga. Wenn die Bundesliga Saison startet, verwandelt sich die Arena in die „Hölle Nord“, denn die Duelle des SG Flensburg-Handewitt mit den Mannschaften der Liga sind Höhepunkte für die schleswig-holsteinischen Handball-Enthusiasten. Die SG Flensburg-Handewitt hat bereits viermal den DHB-Pokal, einmal den EHF Champions-League und zweimal die Deutsche Meisterschaft gewonnen und gehört zu den erfolgreichsten und größten Marken im Europäischen Handball. Gerade in den Heimspielen wurde die Notwendigkeit immer größer, die Technik an den aktuellen Standard anzupassen.

Im Auftrag der Campus Hallen GmbH wurde die Aufgabenstellung an Amptown System Company herangetragen, die in die Jahre gekommen Videotechnik und Regie zu erneuern. Da man sich schon seit dem Bau der Campushallen gut kannte – ASC hat die Beschallungs- und Lichttechnik realisiert – war es naheliegend, auch bei der Modernisierung der Projektionstechnik auf die sehr gute und bewährte Zusammenarbeit zu setzen. Die ASC Medientechnik Spezialisten Sebastian Kirsch und Moritz Lübke verantworteten hierzu die Beratung und die technische Projektleitung.

Verwaltungsjuristin Ellen Eichmeier, Geschäftsführerin der Campushallen GmbH formuliert die Aufgabenstellung: „Wir wollten ein System, das angesichts der Investition hochwertig ist und langfristig funktioniert. Auf dem Plan standen moderne Videowände nach neuestem technischem Standard, die einfach zu bedienen sind, denn laut Nutzer sind nicht immer Technik-Vollprofis in der Regie am Start. Das ganze System muss daher intuitiv und ausfallsicher sowie wartungsarm funktionieren. Ein Handballspiel lebt von der Information über die Videowände. Wenn der Spielstand nicht kommuniziert werden kann, kann auch das Spiel nicht weitergehen. Daher haben wir uns für einen Partner entschieden, der uns kompetent berät und versteht, was professionelles Entertainment leisten muss.“

ASC Projektleiter Moritz Lübcke: „ASC hat nach Rücksprache mit dem Kunden und dem Nutzer ein zeitgemäßes Video-System geschaffen und das alte analoge System auf ein modernes digitales System umgeändert. Die Herausforderung bestand darin, die Einbindung der teilweise auf alten Standards beruhenden, vorhandenen Video-Zuspielung, wie z.B. das Spielstand-System und den analogen Video-Mischer in das neue Medienserver-CMS-System einzubinden, ohne die komplette, analoge Signalperipherie tauschen zu müssen. Das haben wir intelligent gelöst und der Regie ermöglicht, über das CMS jederzeit eigenständig Content zu ändern, ohne dass dafür ein technischer Support nötig ist.“

Die beiden veralteten 4:3 Rückprojektionswände wurden entfernt und gegen neue, hochqualitative und moderne LED Projektionswände des internationalen Players Absen ausgetauscht. Das Ergebnis sind zwei moderne 5 x 3 große LED Wände im Bildformat 16:9 mit 6 mm Pixel Pitch inklusive Rigging und Motoren. Das Equipment der Hallenregie wurde auf Empfehlung von ASC um einen Zuspiel-Server mit Coolux Pandoras Box sowie dem Coolux Widget Designer und Amptowns Athena CMS System ergänzt, um Content, Live-Videobilder und die vorhandene Spielstandanzeige im Live-Betrieb mischen zu können und in unterschiedlichen, auswählbaren Screen-Anordnungen auf den LED-Wänden abbilden zu können.

Sein ASC Medientechik Kollege Sebastian Kirsch ergänzt: „Das Projekt fällt in das ASC Credo „Alles aus einer Hand“: Angefangen von der mechanischen Planung des Riggings und des Anschlagmaterials haben wir die elektrische Planung und den Einbau und die Installation der LED-Wände sowie die Installation der Zuspieltechnik in der Regie und die Inbetriebnahme des Gesamtsystems durchgeführt. Zur elektrischen Planung gehören die Programmierung, die Playout-Software und die Programmierung des Content Management Systems (CMS) und nicht zu vergessen die komplette Glasfaser Verkabelung und Anbindung der Regie.“

Jan Kühl, Marketing & Vertrieb / Spieltagsorganisation der SG Flensburg-Handewitt kommentiert die Nutzung der neuen Videotechnik: „Die LED-Wände haben in den Handball-Heimspielen der SG Flensburg-Handewitt eine sehr wichtige und kommunikative Funktion. Die Hallenshow läuft über die Monitore. Eine Stunde vor Anpfiff werden mittels Moderationsblöcken Begrüßung, Neuverpflichtungen, die Geburtstage der Spieler, Werbung und Interaktionen der Zuschauer über die Live-Bild-Kamera präsentiert bis ungefähr 15 Minuten vor Spielstart, wenn die Pyro-Show, d.h. die heiße Phase vor dem Anpfiff beginnt. Danach liefern sie Informationen, dienen als Spielstandanzeige und präsentieren wiederum Live-Videobilder und Werbeblöcke. Wir freuen uns, über die gelungene Neuinstallation und den reibungslosen Umgang mit der neuen Technik. Sie hilft uns, die Kommunikation mit dem Publikum noch gezielter zu gestalten.“