Entertainment

Komische Oper Berlin

Das digitale Kommunikationssystem

Mit neuer Inspizientenanlage, zentraler Technik, moderner Infrastruktur und neuem Intercomsystem

Das Objekt:
Die Komische Oper Berlin steht für zeitgemäßes, lebendiges und publikumsnahes Musiktheater und ist die kleinste der drei Berliner Opern (Deutsche Oper und Staatsoper Unter den Linden). Sie gehört gemeinsam mit dem Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice zur „Stiftung Oper in Berlin“, die für alle genannten Betriebe die zentrale Finanzbuchhaltung und einen bühnenübergreifenden Personalservice koordiniert. Wie die anderen Spielstätten und das Staatsballett ist sie ein autonomes Haus mit eigenständigem künstlerischen Leiter und Etat. Das Gebäude der Komischen Oper an der Behrensstraße im Berliner Stadtteil „Mitte“ war ursprünglich als „Theater unter den Linden“ und später als Metropol Theater bekannt und wurde bis auf den fast unbeschädigten Zuschauerraum nach dem zweiten Weltkrieg wieder eröffnet und Mitte der 60er Jahre in der heutigen Form neu aufgebaut.



Der Auftrag:
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat im Sommer 2013 den ersten Schritt für ein Sanierungsprogramm getan. Den Bedarf und die Fachplanung entwickelte das Ingenieurbüro Chemnitius aus Berlin. Die öffentliche Ausschreibung konnte Amptown System Company für sich entscheiden. In der Spielpause 2013 haben die Teams aus Berlin und Hamburg unter Leitung von Ingo Jakobs die Teilerneuerung der Inspizientenanlage, eine Modernisierung und Erweiterung der Infrastruktur und der zentralen Technik sowie die Konfiguration und Einrichtung einer neuen Intercomanlage durchgeführt. Zudem sollte auch die Video-Fernübertragung an 6 Positionen im Theater – zwei in der Totalen 1 und 2, zwei im Orchestergraben und jeweils eine an der Seitenloge rechts und links ergänzt werden. Dazu gehörte auch die Möglichkeit der Videoaufzeichnung, die Verwaltung der Aufzeichnungen im IP-Netz des Hauses und die Möglichkeit des Live-Streamings an ausgewählten PC-Arbeitsplätzen im Haus.



Die Lösung:
Die Komische Oper Berlin verfügt nun über ein komplett auf Digitaltechnik aufgebautes Kommunikationssystem, um auch nachhaltig auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. ASC hat die Racks für die zentrale Technik zuvor in der hauseigenen Werkstatt ausgerüstet. Die Bestandsanlage wurde sorgfältig neu dokumentiert, um die moderne Anlage perfekt anzubinden. Zu den vorhandenen 100 Volt-Lautsprechern und deren Verkabelung sind neue Kabelwege hinzugekommen, Glasfaserkabel für die Integration des neuen BroaMan-Mediennetzwerkes oder CAT5-Leitungen zur Steuerung der HD- und SD-Video-Kameras sowie deren Schwenk-Neige-Köpfe und eine Neuverkabelung für die neue Intercomanlage. In der Komischen Oper Berlin wurden zwei neue separate InspiControl®-Inspizientenpulte installiert, die rechts und links von der Bühne positioniert sind und synchron bedient werden können. Die Anlage ist modern, modular und skalierbar aufgebaut. Das kleinere der beiden Pulte unterstützt bei aufwendigen Produktionen die Hauptinspizienz am großen Pult. Alle Tastenfelder wurden nach den Vorgaben der Komischen Oper Berlin in Layout und Funktionsweise individuell vorprogrammiert und werden über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle von einer Crestron Mediensteuerung gesteuert.
Der Austausch von Daten, Audio- und Video-Daten erfolgt über ein Glasfasernetzwerk. ASC hat ein Echtzeit-Mediennetzwerk der Firma BroaMan eingebaut, was den nahezu latenzfreien Signaltransport von unkomprimierten HD-SDI-Video-, Audio-, Ethernet- und Intercom Signalen ermöglicht. Jedes Eingangssignal kann über ein integriertes softwarebasiertes Signalrouting innerhalb des Netzwerks an einen oder mehrere Ausgänge gesendet werden. Die Inspizientenpulte sind per Glasfaser in dieses Netzwerk integriert, wodurch dem Inspizienten an seinem Pult alle im Netzwerk befindlichen Mediensignale in voller Bandbreite zur Verfügung stehen.

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